El Nido – ein Fischerdorf wird bekannt

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Nach einer 8-stündigen Bootsfahrt von Coron durch die philippinische Inselwelt erreiche ich El Nido. Dies ist ein Fischerdorf, welches vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp für Inselexpeditionen in Palawan war. Es gab früher nur wenige Restaurants und Unterkünfte. Nun hat die Bekanntheit des einst so verschlafenen Örtchens stark zugenommen und der Tourismus schlägt kräftig durch. El Nido ist jedoch immer noch ein besonderer Ort mit einer sehr entspannten Atmosphäre und eine gute Basis für die Erkundung der zahlreichen wunderschönen Inseln in der Nähe. Die Philippinos hier sind wie immer sehr freundlich und können meist gut Englisch.

Dass die Leute gut drauf sind, sieht man an diesem kleinen Racker hier. Er führt erstmal 8:30 Uhr morgens vor meiner Haustür ein kleines Tänzchen auf. Das passt sehr gut ins Bild, denn das ist ungefähr die Lebenseinstellung – immer locker bleiben. Die drei Hähne krähen übrigens ab 5:00 Uhr morgens. Zum Glück gibts Ohropax.

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An einem Tag nehme ich an einer Tour teil, um mir die Inselwelt hier anzuschauen. Es werden verschiedene Touren angeboten in denen man 3-5 verschiedene Inseln besuchen kann. Für ca. 1.200 Pesos also ca. 24€ ist das absolut bezahlbar und die Bootsfahrt, Lunch und Getränke sind mit inklusive. Zusammen mit zwei Neuseeländern chille ich ab und an auf dem Dach und genieße die Aussicht.

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Unter anderem machen wir halt am Starbeach von wo aus man super schnorcheln kann. Hier probiere ich mal ein bisschen meine Go Pro und entdecke ein paar neue Funktionen. Dann fahren wir weiter auf die nächste Insel mit dem sogenannten „Secret Beach“. Einem Strand den man nur erreicht, wenn man durch eine Felsspalte hindurchtaucht. Ziemlich cool, wenn einem die Fische dort entgegen kommen. Leider ist der Strand nicht mehr sooo „secret“ und es sind auch andere Gruppen unterwegs, so dass es dort recht voll ist.

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Das Mittagessen in Form von frischem Fisch wird während der Fahrt nach Tapiutan Island vorbereitet, wo sich ein weiterer Traumstrand befindet. Das Essen muss jetzt nur noch ans Land getragen werden, wo wir es dann genüsslich verspeisen. Ein ziemlich cooles Erlebnis sein Mittagessen mal am Strand einer kleinen Insel zu sich zu nehmen. Es geht weiter auf Mantiloc Island wo der Mantiloc Schrein zu bestaunen ist und wo man eine super Aussicht von einem angrenzenden Felsen hat. Es ist schon ziemlich beeindruckend was die Natur hier geschaffen hat und wie die Felsen aus dem Boden schießen. Als letztens erkunden wir den Hidden Beach, der hinter einer Felsformation versteckt ist. Zum Glück sind wir die letzte Gruppe und haben diesen Bereich ganz für uns. Wir Schnorcheln dort noch ein bisschen und dann geht’s zurück in den Heimathafen. Ist schon cool hier von Insel zu Insel zu hoppen.

El Nido Nacpan Beach

Natürlich gibt es hier noch viel mehr zu sehen. So wird zum Beispiel der Strand im Norden von El Nido Nacpan Beach und Las Cabanas im Süden stark empfohlen. Außerdem kann man auch super mit dem Motorrad das Festland erkunden und es gibt Wasserfälle zu bestaunen. Da ich vom Essen leider die Scheißerei bekommen habe, fällt einiges davon für mich flach.

Fazit: El Nido ist immernoch eine tolle – wenn auch nicht unbekannte – Reisedestination, wenn man Traumstrände sucht und Inselhopping machen möchte. Solltest du darüber nachdenken hier vielleicht mal Inselhopping zu machen, würde ich empfehlen mit einer kleinen Gruppe einen privaten Fahrer zu nehmen. Das macht es möglich auch die Inseln außerhalb der Touren auf eigene Faust zu erkunden und etwas mehr Zeit vor Ort zu haben. Die traumhaften Strände mit etwas mehr unberührter Unterwasserwelt sind dir dann gesichert. Das kostet zwar etwas mehr ist aber sicher lohnenswert. Ich werde das dann bei meiner nächsten Station auf Bohol mal ausprobieren.

2 Gedanken zu “El Nido – ein Fischerdorf wird bekannt

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