Byron Bay – it´s magic!

Magisch, hipp und einfach zum verlieben – so könnte man Byron Bay beschreiben. Der östlichste Punkt Australiens hat für mich nichts von seiner Faszination verloren. Der coole Beach-Lifestyle, super Surfmöglichkeiten, die australischen Strandschönheiten und die Hippie-Kultur machen diesen Ort für mich so besonders. Der positive Vibe hier ist einfach unverwechselbar. Chris und ich entscheiden uns daher 10 Tage hier zu verbringen, um Byron Bay voll auszukosten. Mehr zum Surf, den Hippies und coolen Aktivitäten in der Umgebung findest du in diesem Bericht.

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Surfen in und um Byron Bay 

When it´s on – it´s crowded! So könnte man den Surf in unmittelbarer Nähe von Byron Bay am Clarkes Beach und The Pass beschreiben. Hier gibt es eine Welle, die an einer Felsformation bricht und bis zu 1 km lang werden kann, wenn die Bedingungen stimmen. Das gibt definitiv ein absolutes Surfer-High, wenn man dort einmal hinuntergefahren ist. So eine Fahrt muss man sich in dem Line up aber hart verdienen. Bis zu 300 Leute befinden sich hier im Wasser, wenn es on ist. In einer Session am Pass ist mir ein anderer Surfer mal reingedroppt und wir sind voll aneinandergerasselt! Zum Glück ist nichts passiert. Sowas ist hier Gang und Gäbe – also Vorsicht beim Take Off!

Als Alternative gibt es etwa 15 min weiter südlich Broken Head. Das südliches Ende vom Strand ist gut geschützt wie The Pass und es ist nicht ganz so voll, da man von Byron etwas fahren muss.

Noch weiter südlich kommen Lennox Head und Ballina, die auch zahlreiche Surfmöglichkeiten bieten und etwas mehr Swell aus dem Süden abbekommen. An einem Tag leihen wir uns ein Auto und fahren die Küste runter, um dort mal die Lage zu checken. Diese Gegend ist besonders bekannt für Haiangriffe, also vorher definitiv mit den Locals sprechen. Wir haben glücklicherweise keine Haie aus der Nähe gesehen.

Etwa eine Stunde nördlich von Byron befindet sich Coolangatta mit einem der weltweit bekanntesten Point Breaks Kirra Point. Der Pro Surfer Mick Fanning ist hier zu Hause und besitzt 4 Immobilien in der Gegend. Wenn es hier on ist, kann es ähnlich wie in Byron extrem voll werden. Das ist definitiv ein cooler Ort und einen Abstecher wert.

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Love, Peace & Harmony: Die Hippie-Kultur in Byron

Was auffällt, wenn man in Byron Bay ankommt, sind die vielen Hippies die in der Stadt und am Strand abhängen. Unter ihnen befinden sich auch sehr hübsche weibliche Exemplare, die mich mit ihren farbigen Kleidern öfter begeistert haben. Außerdem sind natürlich auch Dreadlocks, abgefuckte Klamotten und barfuß laufen auf dem Programm. Nicht selten mit gewissen Substanzen im Blut genießen die Hippies ihre Freiheit. Viele sind künstlerisch aktiv und spielen Guitarre oder andere Instrumente an der Straße, malen Bilder und bieten selbstgemachte Batic-Mode zum Verkauf an. Dadurch ensteht eine coole Atmosphäre und ich finde diese alternative Szene macht definitiv den Charm von Byron aus.

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An einem Tag fahren wir mit dem Happy Coach nach Nimbin, einem Hippie-Ort etwa 1 ½ Stunden im Innland. Im Prinzip ist es hauptsächlich eine Straße mit diversen Shops in denen man allerlei Hippie-Accessoirs kaufen kann. Natürlich bekommt man an jeder Ecke auch Space-Cookies und Gras angeboten. Die Leute sind alle ziemlich verpeilt und es wird schnell klar, womit sie sich den ganzen Tag beschäftigen. Es gibt dort auch eine Kunstgallerie und in der Nähe von Pheonix Rice & Coffee Shop kann man eine Kerzenmanufaktur besuchen. Nach einem Burger-BBQ springen wir noch in den gratis Public Pool und dann geht es wieder zurück mit dem Happy Coach nach Byron. Der Ausflug nach Nimbin ist nicht der Burner aber mal eine nette Abwechslung.

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Weitere coole Aktivitäten in und um Byron Bay

Wenn es mal nichts zum Surfen gibt, oder man eine Abwechslung braucht, gibt es einiges in und um Byron zu erleben. Den Rainforest Walk würde ich definitiv empfehlen. Es hat etwas von Abenteuer, wenn man auf der etwa 4 km langen Wanderung durch die Wänder läuft und allerlei Tiere entdecken kann. Wir haben auf der Wanderung zum Beispiel Truthähne, giftige Schlagen und Rieseneidechsen gesehen. Bei guter Sicht gibt es auch Delphine, Schildkröten und manchmal sogar Buckelwale zu bestaunen.

Der Leuchtturm von Byron trohnt auf dem Hügel an der Spitze der Landzunge. Die Lampe hat solch eine Power, dass das Licht bis zum Horizont strahlt. Die Linse dreht sich auch tagsüber, damit in der Umgebung nichts anbrennt. Das Museum am Leuchtturm hat interessante Bilder von der Tierwelt und Stränden in der Umgebung und ist auch einen Ausflug wert. Von hieraus kann man auch super den Sonnenaufgang und – untergang beobachten.

Außerdem kann man mit dem Heißluftballon über Byron Bay fliegen. Das gibt sicherlich eine atemberaubende Aussicht, hat mit etwa 350 Dollar aber auch seinen Preis.

Jeden Sonntag gibt es einen Sunday Market auf dem die Hippies allerlei Dinge anbieten. Schon allein wegen den Leuten ist das einen Besuch wert.

An einem Abend sollte man sich auf jeden Fall mit einem Bierchen an den Strand setzen und mit guter Begleitung den Sternenhimmel und das Licht vom Leuchtturm bestaunen. Das ist definitiv ein magisches Erlebnis.

Warst du auch schon mal in Byron Bay und hast noch weitere Tipps oder würdest du gern mal an diesen Ort? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht!


 

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5 Gedanken zu “Byron Bay – it´s magic!

  1. Mark o polo

    Klingt super! Pass aber auf dass du nicht in den Bann der Hippies gerätst und da noch versumpfst. Die Videoschnitte sehen mittlerweile echt gut aus! Ich war noch nie in Australien, bekomme aber echt Lust bei den Bildern.
    Genies die Zeit!

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  2. Super video. Top Idee der Superman. Kriegt man richtig Lust, sich auf ein Brett zu schwingen. Berlin hat heute -12’C gehabt. Trockene Luft und wieder einer dieser höllischen Sonnenuntergänge. Keep rocking.

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  3. Pingback: Weltreise allein oder gemeinsam – was ist besser? – Globesurfing

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